Auf dem Rad durch Stein

Radfahren bringt Spaß, Bewegung an der frischen Luft und entlastet zudem unsere Umwelt. Gerade in Stein, wo Bürgerinnen und Bürger täglich mit Stau und Lärm auf der B14 konfrontiert werden, kann das Rad schnell Abhilfe schaffen und nicht zuletzt dazu beitragen, schneller und entspannter anzukommen. Umso wichtiger ist der Fortschritt in der Föderung des Radverkehrs. Hier finden Sie einen Überblick über vergangene und zukünftige Bestrebungen zur Stärkung des Radverkehrs in Stein.

© AGFK Bayern

Was tut sich in der Stadt Stein?

Alle Nachrichten rund um den Radverkehr in unserer Stadt haben wir in der Kategorie "Auf dem Rad durch Stein" für Sie zusammengefasst. Dieser Link führt Sie direkt zu dieser Nachrichten-Übersicht.


Übrigens: Auch in unserer Rubrik "Ausflüge und Rundgänge" ist etwas für Fahrradfahrer dabei - zum Beispiel der erste "Augmented Reality"-Radweg Deutschlands, der Hohenzollern-Radweg zwischen Nürnberg und Ansbach.


Nachfolgend finden Sie ausführliche Informationen über die Entwicklung in Sachen Radverkehr in der Stadt Stein. Sollten Sie weitere Fragen zum Thema haben oder Informationen benötigen, können Sie sich jederzeit gerne an folgende Ansprechpartner wenden:

Wolfgang Schaffrien                                 Francesca Fall
Leiter des Stadtbauamtes                        Stadtplanung
Tel. 0911/6801-1440                                 Tel. 0911/6801-1454
Mail: w.schaffrien(at)stadt-stein.de            Mail: f.fall(at)stadt-stein.de

Entwicklungen und Maßnahmen für den Radverkehr in Stein

In dieser Zusammenfassung werden die Maßnahmen in der Vergangenheit und Gegenwart sowie Planungen für die Zukunft genauer erläutert. Anschließend finden Sie Informationen zur AGFK Bayern sowie eine kurze Übersicht über aktuelle politische Maßnahmen auf Landes-und Bundesebene.

In der Vergangenheit

Zwar wurden bereits ab den 1970er Jahren die ersten Radwege in der Stadt und erste separate Verbindungswege ins Grüne angelegt. Aber erst durch den Umbau der Hauptstraße B14  in den Jahren 2006-2009 konnte die Grundlage für die Vernetzung der Radwege geschaffen werden. Die stark befahrene Hauptstraße (täglich bis zu 32.000 Kfz) sowie die enge Siedlungsstruktur in der Altstadt von Stein hatten zuvor einen Radwegebau auf der zentralen Verkehrsachse unmöglich gemacht. Die flache Topografie sowie die Nähe zur Großstadt Nürnberg machen Stein für eine Intensivierung des Radverkehrs interessant.

Aufbauend auf die beiden Hauptverkehrsachsen in Stein (Hauptstraße/B14 und Deutenbacher-/ Regelsbacher Straße) wurden die angrenzenden Wohn- und Siedlungsgebiete flächendeckend als Tempo-30-Zonen ausgewiesen. Damit ist nicht nur eine Verkehrsberuhigung erfolgt, sondern es wurde auch die Möglichkeit gegeben, gefahrloser auf dem direkten Weg durch Stein zu radeln. Hinzu kommt hier, dass sich die Stadtplanung von jeher bemüht, separate Fuß- und Radwege zwischen den Wohngebieten anzulegen, um so eine kurze und direkte (autofreie) Verbindungsmöglichkeit in Stein zu schaffen.
Außerdem läuft seit einiger Zeit ein städtisches Bauprogramm, in dem sämtliche Gehwegaufkantungen in Kreuzungsbereichen u.a. auch für Fahrräder abgeflacht werden. Ferner wurde begonnen, die bestehenden Sackgassen als unechte Sackgassen auszuschildern, sie also für Radfahrer in beide Richtungen befahrbar zu machen.

Aufgrund der Stauproblematik auf der Hauptstraße/B14 in den Pendlerspitzenstunden hat die Stadt Stein das Ziel, künftig mehr Pendlerinnen und Pendler aufs Rad zu holen. In Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg konnte im Dezember 2012 eine Fahrradleihstation der Firma NorisBike mit einem Standort in Stein in Betrieb genommen werden.

Im Bereich des überregionalen Fahrradtourismus bewegte sich in letzter Zeit etwas. Noch vor kurzem Bestand hier Nachholbedarf. Die Stadt Stein wollte als Fahrradtourismusort besser wahrgenommen werden, beispielsweise durch die Aufnahme in den Burgenradweg und durch einen Ausbau von "Bett+Bike"-Angeboten. Ersteres konnte vor kurzem erfolgreich umgesetzt werden. Seit dem 5. Mai verläuft die Trasse des deutschen Burgenradwegs offiziell entlang der Mühlstraße und Gerasmühler Straße durch die Stadt Stein. Die Ausschilderung setzte das Stadtbauamt in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Fürth um.

Mögliche Routen für Radschnellwege, Priorität nach Strichstärke und Farbe © Planersocietät Dortmund, Planungsbüro VIA e.G., Köln, Planungsbüro DTP Landschaftsarchitekten GmbH

Aktuelle Maßnahmen und Planungen

Inzwischen nutzen viele Berufspendlerinnen und -pendler das Rad, um nach Nürnberg oder zur nächsten U-Bahn-Station zu gelangen. Die Radwanderer schätzen die Wege im Grünen: an der Rednitz, den Kommunalen Allianz Radweg oder die wenig befahrenen Ortsverbindungsstraßen.

Durch den Beitritt zur AGFK hat der Stadtrat das klare Signal gesendet, dass Stein künftig als fahrradfreundliche Kommune entwickelt werden soll.

Mehr zur AGFK können Sie unter dem Reiter "Wer oder was ist die AGFK?" weiter unten lesen.

Seit 2012 ist Stein Mitglied der AGFK Bayern, der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen, und damit eines der Gründungsmitglieder. Die Stadt hat es sich zum Ziel gesetzt, gute Voraussetzungen für das Radfahren zu schaffen, um es für die Bewohnerinnen und Bewohner attraktiv zu gestalten. Um offiziell als fahrradfreundliche Kommune zertifiziert zu werden, müssen zahlreiche Kriterien erfüllt werden. Der erste Schritt zur Zertifizierung wurde mit einer Vorbereisung durch ein Fachgremium der AGFK im November 2016 gemacht (Link zu Nachricht von 11/2016). Dabei wurden der Stadtverwaltung und dem Bürgermeister Kurt Krömer Hinweise für die weitere Förderung des Radverkehrs in Stein übergeben.

Als fahrradfreundliche Stadt ist es Stein wichtig, eine entsprechende Verbindung ins Umland sicherzustellen. Hierzu wird derzeit die Ausschilderung des überregionalen Radwegekonzepts mit dem Landratsamt und den Nachbarstädten abgestimmt. Die Beschilderung ist im ersten Abschnitt auf der Nord-Süd Route entlang der Mühlstraße und Gerasmühler Straße für das Jahr 2017 in Arbeit. Hier werden, wie von der Bayerischen Staatsregierung vorgegeben, weiße Schilder mit grüner Schrift verwendet, welche Zielortschaften und Entfernungen angeben.

Es wurden außerdem wichtige Radwegebeziehungen ins Umland mit einem separaten Radweg ausgebaut. So wurde beispielsweise am Oberasbacher Weg ein straßenbegleitender Radweg errichtet. Außerdem ist derzeit geplant, einen weiteren Radweg von Stein-Deutenbach nach Nürnberg-Krottenbach zu errichten. Derzeit findet die Abstimmung mit den Grundeigentümern statt.

Auch die Radwegeverbindung ins Zentrum von Nürnberg soll verbessert werden. Auf der Ansbacher Straße in Nürnberg wird voraussichtlich im Jahr 2018 ein Streifen auf der Fahrbahn markiert, der dann eine direkte und schnelle Fahrt zur U-Bahn-Haltestelle Röthenbach ermöglicht.

Auf der Steiner Hauptstraße bzw. Nürnberger Straße soll ebenfalls ein durchgängiger Radweg, evtl. durch eine Markierung auf der Fahrbahn gewährleistet werden. 

Zukunft: Ein neues Konzept für Stein

Vor dem Hintergrund der Bestrebungen offiziell eine "fahrradfreundliche Kommune" zu werden, ist im Laufe des Jahres 2017/2018 die Erstellung eines Radverkehrskonzepts in Planung. Es soll den vorhandenen Bestand an Radwegen, Beschilderungen und Fahrradparkplätzen in Stein darstellen und weiteren Handlungsbedarf für das Stadtgebiet ermitteln.

Ziel ist ein flächendeckend sicheres, attraktives und multimodales Radwegenetz für alle Altersgruppen und Nutzer. Nach einer Analyse der vorhandenen Infrastruktur werden Lösungsmöglichkeiten für vorhandene Gefahrenstellen, unübersichtliche Knotenpunkte und Schwachstellen erarbeitet. Auch die Oberflächenbeschaffenheit von Radwegen und die vorhandene Beschilderung fließen ein. Die Anbindungen an Nachbargemeinden und natürlich an die Metropole Nürnberg sowie an den ÖPNV spielen zudem eine zentrale Rolle.

Im Ergebnis wird ein Katalog mit Handlungsempfehlungen erarbeitet, welcher aufzeigt, welche Maßnahmen mit welchem finanziellen Aufwand in den nächsten Jahren besonders dringend umzusetzen sind.

Hierzu wird die Stadt auf die Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern in Stein angewiesen sein. Anregungen können zu gegebener Zeit gerne eingebracht werden - das Stadtbauamt informiert Sie rechtzeitig über die Möglichkeiten, sich einzubringen, Ihre Ideen vorzutragen und sich damit an der Planung zu beteiligen.

Geplant ist außerdem die Begleitung der Konzepterstellung durch einen Expertenarbeitskreis. Hierzu werden Verkehrsexperten - oder solche die es werden wollen - aus allen Bereichen angefragt: Senioren, Schulvertretern, Unternehmen, Vereine, der Stadtrat, die Verwaltung und Interessierte werden zu gegebener Zeit dazu eingeladen, sich einzubringen.

Für das Haushaltsjahr 2017 wurde für das Thema Radverkehr ein Etat in Höhe von insgesamt 93.000 Euro beschlossen. Davon werden erstmals 25.000 Euro für den allgemeinen Bau von Radwegen bereitgestellt. Weitere Gelder stehen bereit für die Beschilderung (20.000 Euro), den Unterhalt (10.000 Euro) sowie die Planung bzw. den Bau von einzelne Radwegen (38.000 Euro). Finanziell wurde damit ein bedeutender Grundstein für eine Stärkung des Radverkehrs in Stein gelegt.

2018 erneut auf dem Prüfstand

Im Jahr 2018 wird die Stadt erneut von einem Fachgremium unter die Lupe genommen und hoffentlich als fahrradfreundliche Kommune ausgezeichnet. Damit ist das Kapitel "Auf dem Rad durch Stein" aber noch nicht abgeschlossen. Auch in den nächsten Jahren bleibt Stein dran. Das Ziel dabei stets vor Augen: Hand in Hand wollen wir uns stark machen für die Förderung des Radverkehrs in Stein - für unser Klima, weil es Spaß macht und gesund ist.

Radschnellwege - Stein bringt sich ein

Ein aktuelles Thema sind Radschnellwege, die in der Metropolregion Nürnberg geschaffen werden könnten. Eine der sieben Trassen, die aktuell von einem Planerkonsortium geprüft werden, führt auch durch Stein (s.u.). Die Stadt bringt sich in dem langwierigen Planungsprozess ein und arbeitet dazu eng mit dem Landkreis Fürth zusammen.

Auf den Strecken soll eine Reisegeschwindigkeit von etwa 25 Kilometern pro Stunde möglich sein – ein Wert, der nach Ansicht der Planer durch die Verbreitung von Pedelecs und E-Bikes realistisch geworden ist. Das Projekt wird mit finanzieller und fachlicher Unterstützung durch die Oberste Baubehörde im Bayerischen Innenministerium, das Staatliche Bauamt Nürnberg und die Regierung von Mittelfranken durchgeführt. 

Wer oder was ist die AGFK?

Radfahren ist ebenso wie zu Fuß gehen gesund, schont die Umwelt und erhöht die Lebensqualität vor Ort. Zudem ist der Radtourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Bayern. Deswegen fördert die AGFK Bayern den Radverkehr als wesentliches Element der Nahmobilität. Um den Radverkehr in Bayern voranzubringen haben sich Gemeinden, Städte und Landkreise in der AGFK Bayern zusammengeschlossen. Derzeit sind es 49 Mitglieder, die sich gemeinsam für den Radverkehr engagieren - Tendenz steigend! 

Gemeinsames Ziel ist es den Radverkehrsanteil zu erhöhen - so dass mehr Menschen das Rad für Ihre alltäglichen Wege nutzen - egal ob zur Arbeit, zu Freunden oder zum Einkaufen. Um dies zu erreichen, sollen nicht nur Radwege ausgebaut werden. Auch die Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer muss erhöht werden um groß und klein aufs Rad zu bringen. Damit nicht jede Kommune das Rad neu erfinden muss, tauscht man sich untereinander aus, erörtert gemeinsam offene Fragen und entwickelt Lösungen. Es werden Synergie-Effekte genutzt, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit betrieben und dem Radverkehr in Bayern eine stärkere Stimme verliehen. Die AGFK Bayern vermittelt auch zwischen landesweiter Politik, Verwaltung und kommunalen Interessen. Sie setzt sich beispielsweise für eine stärkere finanzielle Förderung von Rad(schnell)wegen auf Landesebene ein.

Außerdem werden Städte und Gemeinden auf dem Weg zur "Fahrradfreundlichen Kommune" begleitet. Die Auszeichnung wird nach bestandener Prüfung durch den Schirmherr Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr verliehen.

Ähnliche Zusammenschlüsse gibt es auch in weiteren Bundesländern wie zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.

Weitere Informationen unter www.agfk-bayern.de.

  • AGFK-Mitgliedskommunen in Bayern, Stand: März 2017 © AGFK Bayern
  • Logo der AGFK Bayern

Was sagt eigentlich die Politik zum Thema Radverkehr?

Nationaler Radverkehrsplan 2020 © Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
Der Freistaat Bayern und das Radeln

Und auch auf Landesebene tut sich einiges: Zum Jahresbeginn 2017 kam das Radverkehrsprogramm Bayern 2025 heraus und versetzt dem Radverkehr eine kräftigen Impuls. Bis zum Jahr 2025 soll der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen in Bayern von gegenwärtig 10% Prozent auf 20% steigen. Hierfür soll Bayern bis 2025 ein durchgängiges Radverkehrsnetz erhalten. Anvisiert wird nicht nur ein Ausbau der Infrastruktur, sondern auch die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Radler.

400 Millionen Euro sollen von 2016 bis 2025 vor allem in den Radwegebau entlang von Bundes- und Staatsstraßen investiert werden. Hinzu kommt eine durchgängige Beschilderung. Zusätzlich soll das Fahrrad besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln verknüpft werden. Dazu werden an Bahnhöfen und Haltestellen bis zu 4.000 Fahrradabstellplätze pro Jahr geschaffen und die Mitnahmemöglichkeiten im Schienenverkehr verbessert.

Die Sicherheit beim Radfahren soll unter anderem durch die frühzeitige Verkehrserziehung in der Schule weiter gefördert werden.

Außerdem ergeben sich im Lieferverkehr für Fahrräder neue Perspektiven, insbesondere durch den neuen Trend zu Pedelecs und E-Bikes. Elektrisch betriebene Lastenfahrräder sollen in Zukunft bei der Auslieferung von Waren verstärkt Anwendung finden.

Radfahren und der Bund

Die Stadt Stein steht mit solchen Überlegungen zur Fahrradfreundlichkeit nicht alleine da. Die aktuelle Verkehrsinfrastruktur stößt nicht nur hier in Stein an ihre Kapazitätsgrenzen (siehe Stau zu den Stoßzeiten auf der Hauptstraße), sondern auch in fast allen Städten und Metropolen Deutschlands.

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) veröffentlichte 2012 den Nationalen Radverkehrsplan 2020. Hierin werden die Leitlinien für die Radverkehrsförderung in den kommenden Jahren dargestellt. Es wird außerdem auf aktuelle Herausforderungen eingegangen wie beispielsweise die Förderung des Radverkehrs im ländlichen Raum als gleichberechtigtes Verkehrsmittel oder die zunehmende Elektromobilität im Radverkehr.

Ziel ist es, den Anteil des Radverkehrs am gesamten Verkehrsaufkommen bis 2020 auf 15% zu steigern. In den Städten wird das Rad als Fortbewegungsmittel aktuell mit durchschnittlich 11% bereits häufiger genutzt als im ländlichen Raum. Dort beträgt der Anteil des Radverkehrs im gesamtdeutschen Durchschnitt bisher ca. 8%.

Um eine Steigerung zu erreichen, soll der Radverkehr attraktiver und sicherer werden und in Verbindung mit ÖPNV und Fußverkehr gemeinsam gestärkt werden. Es soll nicht nur Infrastruktur geschaffen werden (z.B. Bau von Radwegen an Bundesstraßen), sondern auch die rechtlichen Rahmenbedingungen weiterentwickelt werden (z.B. die Straßenverkehrsordnung StVO). Außerdem werden modellhafte Projekte und Maßnahmen z.B. im Bereich Kommunikation und Information gefördert, um eine Vorbildwirkung  für weitere Kommunen und Regionen zu entfalten.

Die Bundesregierung sieht das Fahrrad als wichtiges Verkehrsmittel mit großem Potenzial. Denn mehr als 80% aller deutschen Haushalte haben bereits mindestens ein Fahrrad. Und auf kurzer Strecke bis zu 6 km ist das Rad häufig das schnellste Verkehrsmittel.

Von der Förderung des Radverkehrs profitieren laut BMVBS alle Menschen, auch diejenigen, die überwiegend das Auto nutzen oder zu Fuß gehen. Denn der Radverkehr ist weder mit Lärm noch mit schädlichen Emissionen verbunden. Es wird außerdem im Vergleich zum Kraftfahrzeugverkehr wesentlich weniger Fläche für die Infrastruktur benötigt.

Zusammen mit dem ÖPNV und dem Fußgängerverkehr kann der Radverkehr die Belastung der Städte mit Stau, Schadstoffen und Lärm deutlich reduzieren. Zudem ist der Radverkehr ein nicht zu unterschätzender Wirtschaftsfaktor.

Weitere Informationen: