Fairer Handel in Stein

Regional, fair und in Bio-Qualität - das zeichnet fair produzierte und gehandelte Produkte aus. Der Fairtrade-Steuerungskreis der Stadt Stein tritt für gerechte Arbeitsbedingungen ein und fördert mit zahlreichen Aktionen und dem wachsenden Angebot des Eine-Welt-Ladens den Verkauf von fairen Lebensmitteln.

Um den weltweiten fairen Handel zu unterstützen und voranzubringen, ist Stein Mitglied der Kampagne Fairtrade Stadt. Diese ist eine Initiative der Kirchen und des Eine-Welt-Ladens in Zusammenarbeit mit dem Ersten Bürgermeister der Stadt Stein und der Steuerungsgruppe für den gerechten Handel. Durch die Bemühungen des Steuerungskreises um Sprecherin Angelika Dittmann wurde die Stadt Stein am 25. Februar 2017 offiziell als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet! Damit wurde ein weiterer Schritt getan, um den gerechten Handel noch salonfähiger zu machen.

Übrigens: Das Gymnasium Stein ist zertifizierte Fairtrade-Schule und veranstaltete bereits Fairtrade-Frühstücke in der Aula und Fairtrade-Unterrichtsstunden, in denen Schülerinnen und Schüler Fragen wie "Wie viel verdient ein Kakaobauer bei herkömmlicher, wie viel bei fairer Schokolade?" oder "Warum muss das Mädchen Joelma, anstatt in die Schule zu gehen, arbeiten?" auf den Grund gingen. Hier geht es zur Website des Gymnasiums Stein.

Stein ist Teil des Fairtrade-Landkreises Fürth mit weiteren Fairtrade-Kommunen. Hier finden Sie eine Übersicht der Fairtrade-Kommunen und -Schulen im Landkreis Fürth.

Die Zertifizierung als Fairtrade-Stadt ist gewiss nicht das Ziel. Sie steht für einen Doppelpunkt, auf den Weiteres folgen wird." - Sprecherin Angelika Dittmann.

Fairtrade setzt sich dafür ein, dass die Arbeiter und Unternehmen in den Entwicklungsländern unter gerechten Bedingungen arbeiten, produzieren und ihre Produkte vertreiben können. Die Bestrebungen gehen dabei weit über eine angemessene Bezahlung der Arbeiter hinaus, auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen sollen verbessert, Zwangs- und Kinderarbeit vermieden werden.

Wir sind stolz darauf, eine Fairtrade-Stadt zu sein und damit zu einem Netzwerk zu gehören, das sich kontinierlich für bessere Bedingungen für Produzenten, Händler und letztendlich auch Konsumenten einsetzt." - Erster Bürgermeister Kurt Krömer.

Fairtrade bedeutet aber auch den Schutz der Umwelt, Schulbildung für Kinder und besserer Marktzugang für benachteiligte Regionen sowie Förderung der langfristigen Handelsbeziehungen.

Wenn auf der Welt so viel geteilt würde wie auf Facebook, gäbe es keine Armut." - Manfred Holz, Fairtrade-Ehrenbotschafter, bei der Zertifizierungsfeier am 25. Februar 2017.