Stadt Stein reagiert auf Hitzesituation im Kinderhort

Bürgermeister Höfer kündigt Lösungen an.
Die Stadt Stein nimmt die Rückmeldungen von Eltern, dem Personal des Kinderhortes sowie die Diskussionen im Stadtrat zur Hitzesituation im Kinderhort in der Mühlstraße sehr ernst. Die hohen Temperaturen während der Hitzewelle Ende Juni haben deutlich gemacht, dass im Gebäude weiterer Handlungsbedarf besteht. Bereits im Jahr 2024 hatte der Stadtrat im Rahmen der Planungen für den neuen Kinderhort den Einbau einer Photovoltaikanlage sowie einer Split-Klimaanlage beschlossen. Auch der heutige Erste Bürgermeister Bertram Höfer hatte damals als Stadtrat dem entsprechenden Beschluss zugestimmt. Warum die vorgesehene Klimaanlage letztlich nicht umgesetzt wurde, wird derzeit umfassend geprüft. „Es muss genau untersucht werden, woran es lag, dass es im neuen Kinderhort keine Klimaanlage gibt. Ich persönlich werde der Sache nachgehen“, erklärt Erster Bürgermeister Bertram Höfer. Unabhängig von der Aufarbeitung der Entscheidungsabläufe hat die Stadt bereits erste Maßnahmen eingeleitet. Im Außenbereich wurde ein Sonnensegel installiert, um zusätzliche Schattenflächen für die Kinder zu schaffen und die Aufenthaltsqualität auf dem Pausenhof deutlich zu verbessern. Ergänzend werden Ventilatoren für die Einrichtung beschafft, um die Situation kurzfristig bestmöglich zu verbessern. Darüber hinaus prüft die Stadt derzeit gemeinsam mit den zuständigen Fachstellen, unter welchen technischen und baulichen Voraussetzungen eine Nachrüstung mit einer Photovoltaikanlage und einer Split-Klimaanlage möglich ist. Ob und in welcher Form diese Maßnahmen umgesetzt werden können, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beurteilen. „Unser Ziel ist es, für die Kinder und das Personal eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. Deshalb werden wir alle Möglichkeiten sorgfältig prüfen und alles daransetzen, eine technisch und wirtschaftlich tragfähige Lösung zu finden. Ich bitte gleichzeitig um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Umsetzung zusagen können. Die Stadt und alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck daran, die bestmögliche Lösung zu erarbeiten“, so Erster Bürgermeister Bertram Höfer. Die Stadt wird die Bürgerinnen und Bürger über die Ergebnisse der laufenden Prüfungen und das weitere Vorgehen informieren.