Sprungziele

Jahresabschlusssitzung des Steiner Stadtrates

Aktuelles

In der letzten Sitzung des Stadtrates im Jahr 2025 blickte Erster Bürgermeister Kurt Krömer im Festsaal des Frauenwerks auf ein ereignisreiches Jahr zurück und gab einen Ausblick auf die Herausforderungen des kommenden Jahres.

Fortschritte in Bildung und Infrastruktur

In seiner Rede betonte Bürgermeister Krömer, dass Stein sich zunehmend als Wissenschaftsstadt etabliert hat. Besonders hervor hob er das Technologietransferzentrum Stein (TTZ), das in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Notfallmedizien Fürth (AGNF) und der Hochschule Ansbach eine führende Rolle in der notfallmedizinischen Ausbildung und angewandten Forschung übernimmt.

Ein weiteres wichtiges Thema war das Projekt Weihersberg, das neben der Schaffung eines neuen Wohnquartiers mit Hotel und Veranstaltungshalle auch eine neue Grundschule und die seit vielen Jahren dringend benötigte neue Schulsportanlage mit insgesamt sechs Sportplätzen umfasst. Dabei wird auch das Gymnasium Stein von der neuen Schulsportanlage profitieren.

Im Bereich der Kinderbetreuung gab Krömer bekannt, dass mit der Fertigstellung des neuen Hortgebäudes an der Mühlstraße insgesamt 80 neue Betreuungsplätze geschaffen wurden. Damit stehen in Stein nun 280 Hortplätze zur Verfügung, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Stadt weiter fördere.

Wohnungsbau und Elektromobilität

Zum Thema Wohnungsbau berichtete der Bürgermeister, dass der Spatenstich für 80 neue Wohnungen auf dem ehemaligen Krügel-Villa-Grundstück neben dem Stadtpark erfolgt sei. Weitere 14 einkommensorientiert geförderte Wohnungen entstehen derzeit in der Mühlstraße. Im Bereich Elektromobilität erklärte Krömer, dass Stein nun über 35 Ladepunkte für Elektroautos verfügt und weitere Ladesäulen werden im Jahr 2026 entstehen.

Ehrenamtliches Engagement und soziale Verantwortung

Bürgermeister Krömer würdigte in seiner Rede das ehrenamtliche Engagement in Stein. Besonders hob er die Arbeit der Steiner Feuerwehren, der BRK Bereitschaft Stein und der Polizeiinspektion Stein wie auch die wichtige Arbeit des Lichtblick Sozialvereins Stein mit der Steiner Tafel und dem Repair-Café. Allen Vereinen, Organisationen und Institutionen danke Steins Bürgermeister, denn ohne deren tatkräftige Unterstützung durch die vielen Ehrenamtlichen wäre es der Stadt nicht möglich, zahlreiche Projekte und soziale Initiativen zu realisieren.

Ausblick auf 2026 und finanzielle Herausforderungen

In Bezug auf die finanziellen Herausforderungen des kommenden Jahres, wies der Bürgermeister auf eine geplante Erhöhung der Bezirks- und Kreisumlage sowie steigende Tarifkosten hin. Trotz dieser Belastungen zeigte er sich zuversichtlich, dass die Stadt auch in 2026 weiterhin die notwendigen Investitionen tätigen kann.

Zum Abschluss der Sitzung reflektierten auch die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates über die politischen Entscheidungen und Entwicklungen des Jahres 2025.