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Stadt Stein

Graffiti, Kreativität und ganz viel Jugendkultur am Steiner Rathaus

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Zum fünften Mal wurde das Steiner Rathaus im Rahmen des Sommerferienprogramms zum Treffpunkt für kreative Jugendkultur. Gemeinsam mit dem renommierten Künstler und Designer Pablo Fontagnier alias HOMBRE SUK konnten acht Jugendliche in einem zweitägigen Graffiti-Workshop ihre eigenen Ideen entwickeln und schließlich auf einer großen Fläche am Parkplatz des Steiner Rathauses sichtbar werden lassen.

Was am Ende wie ein fertiges Kunstwerk aussieht, beginnt mit vielen Ideen, Skizzen und einer guten Portion Theorie. Am ersten Workshoptag ging es deshalb zunächst ins Jugendhaus. Dort vermittelte Pablo Fontagnier den Jugendlichen die Grundlagen der Graffiti-Kunst und zeigte, wie Graffiti aufgebaut sind, welche unterschiedlichen Stilrichtungen es gibt und worauf es bei der Gestaltung ankommt. Anschließend konnten die Jugendlichen eigene Entwürfe und Skizzen anfertigen und ihre Ideen weiterentwickeln. 

Am zweiten Tag wurde es dann praktisch: Direkt am Parkplatz des Steiner Rathauses konnten die Jugendlichen ihre zuvor erarbeiteten Ideen umsetzen. Nach einer Einführung in die grundlegenden Sprüh- und Gestaltungstechniken ging es an die Dosen. Schritt für Schritt entstand aus den einzelnen Ideen ein gemeinsames Kunstwerk, das nun den Parkplatz des Rathauses verschönert und dort dauerhaft ein sichtbares Zeichen für Jugendkultur und Kreativität setzt.

Besonders schön ist dabei, dass das entstandene Graffiti nicht nur eine Wand oder Fläche schmückt, sondern auch für die Jugendlichen selbst steht. Graffiti sind Ausdruck von Bewegung, Individualität, Kreativität und dem Wunsch, sich den eigenen Raum zu schaffen. Genau das spiegelt auch die Steiner Jugend wider: Junge Menschen sind ein lebendiger und wichtiger Teil unserer Stadt. Sie bringen eigene Ideen, Perspektiven und Energie mit und sollen die Möglichkeit bekommen, Stein aktiv mitzugestalten und ihren Platz in der Stadtgesellschaft zu finden.

Dass diese Aktion nun bereits zum fünften Mal am Steiner Rathaus stattfindet, zeigt, wie gut das Projekt angenommen wird. Sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Steiner Bürgerinnen und Bürgern erfreut sich die Graffitiaktion großer Beliebtheit. Jahr für Jahr entsteht dabei etwas Neues – und gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig es ist, jungen Menschen Räume für Kreativität, Begegnung und Beteiligung zu geben.

Offene und kreative Jugendarbeit schafft genau solche Möglichkeiten. Sie gibt Jugendlichen die Chance, ihre Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam etwas zu gestalten und ihre eigenen Ideen sichtbar zu machen. Gleichzeitig entstehen Begegnungen zwischen jungen Menschen, Verwaltung und Stadtgesellschaft. Das Graffiti am Rathaus ist damit mehr als ein farbenfrohes Kunstwerk: Es ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass Jugendliche in Stein willkommen sind, gehört werden und ihren Platz mitten in der Stadt haben.

Ein besonderer Dank gilt daher dem 1. Bürgermeister, der sich für die Interessen der Jugendlichen einsetzt und die Aktion mit großem Interesse begleitet hat. Sein Engagement zeigt, welchen Stellenwert die Jugendarbeit und die Beteiligung junger Menschen in Stein haben. Vielen Dank auch an Roland Stumpf für die tatkräftige Vorbereitung und Unterstützung, insbesondere für das Absperren und Herrichten des Platzes, damit die Jugendlichen unter guten Bedingungen arbeiten konnten. Ebenso gilt ein herzliches Dankeschön den Kolleginnen und Kollegen des Rathauses für ihr Verständnis während der Aktion. Sie dürfen sich nun nicht nur über einen verschönerten Parkplatz, sondern auch über ein Stück sichtbare Steiner Jugendkultur freuen. Ein ganz besonderer Dank geht natürlich an die acht teilnehmenden Jugendlichen Fynn, Julian, Clarence, Bastian, Fiona, Florian, Luise und Jara. Mit ihrer Kreativität, ihrem Engagement und ihrer Offenheit haben sie das Projekt zu etwas Besonderem gemacht. Unser Dank gilt außerdem dem Künstler Pablo Fontagnier, der die Jugendlichen mit seiner Erfahrung, seinem Können und seiner Begeisterung für Graffiti durch die beiden Workshoptage begleitet und ihnen einen spannenden Einblick in die Welt der urbanen Kunst ermöglicht hat. Die Projektleitung übernahmen Yannick Moder und Moritz Vierlinger.

Gefördert wurde die Graffitiaktion durch die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Fürth.

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