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Gefahr durch Eichenprozessionsspinner im gesamten Stadtgebiet!

Aktuelles

Dieses Jahr ist es wieder zu einem massenhaften Auftreten des Eichenprozessionsspinners gekommen, die Tiere haben sich noch zahlreicher vermehrt als in den letzten Jahren. Dabei ist nicht nur das Gebiet der Stadt Stein betroffen, sondern die gesamte Region.

Durch die Raupe mit Ihren weißen Brennhaaren und deren Nestern mit den leeren Puppen, geht eine akute Gefahr für Mensch und Tier aus. Der Eichenprozessionsspinner ist für den Menschen durch seine feinen Brennhaare gefährlich. Diese enthalten ein Nesselgift, das bei Kontakt heftige allergische Reaktionen auslösen kann. Die Symptome reichen von extremem Juckreiz und Hautausschlägen über Atemnot, bis hin zu seltenen, aber schweren allergischen Schocks. Gleiches gilt für Tiere, wie z.B. Hunde.

Meiden Sie daher grundsätzlich alle Eichen und insbesondere dann, wenn die Bäume mit einem gelb-roten Warnband versehen sind. Besonders betroffene Bereiche sind zusätzlich mit Warntafeln gekennzeichnet. Leinen Sie Ihre Hunde an und melden Sie befallene städtische Bäume an die Stadtgärtnerei unter der Telefonnummer 0911-6801-2248 oder per Mail unter gaertnerei@stadt-stein.de

Die befallenen Bäume werden durch eine Fachfirma professionell gereinigt Dies geschieht durch Absaugen der Raupen und Nester. Da sehr viele städtische Bäume befallen sind, können nicht alle befallenen Bäume gleichzeitig gereinigt/gesäubert werden. Es wurden daher Prioritäten in der Abarbeitung definiert: Bereiche mit hoher Personenfrequenz und schutzbedürftigen Personen, wie z.B. Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätze, Krankenhäuser und Seniorenheime. In der weiteren Priorität stehen Sportanlagen, öffentliche Parks und stark frequentierte Fußgänger- sowie Radwege.  Da nicht alle Bäume schnellst möglich gesäubert werden können, kommt es zu Wartezeiten bei der Bearbeitung. Die Stadt Stein ist nur im Rahmen der Gefahrenabwehr bei Gefährdungen für die Allgemeinheit zuständig. Das bedeutet, dass auf Privatgrundstücken der jeweilige Eigentümer für die Beseitigung der Eichenprozessionsspinner durch Fachfirmen zuständig ist. 

Die aktive Phase der Raupen dauert von April/Mai bis Ende Juni. Ab Juli verpuppen sich die Tiere. Vorsicht ist jedoch länger geboten: Die in den Nestern zurückbleibenden Brennhaare können über Jahre gefährlich bleiben und Allergien auslösen.