Ein besonderer Apfelbaum für Stein

Im Steiner Totholzgarten hat ein seltener Neuzugang seinen Platz gefunden: der Seestermüher Zitronenapfel. Die alte Apfelsorte stammt ursprünglich aus Schleswig-Holstein und ist heute vom Aussterben bedroht. Zum Stadtfest hatte die Martin-Luther-Kirchengemeinde Erstem Bürgermeister Bertram Höfer den seltenen Apfelbaum geschenkt.
Jetzt fand der Seestermüher Zitronenapfel seinen Platz im Steiner Totholzgarten, wo ihn Pfarrer Ralph Baudisch, Bertram Höfer und Stadtgärtnerei-Leiter Jörg Jaroszewski gemeinsam pflanzten. Der Seestermüher Zitronenapfel trägt große bis sehr große Früchte. Die zunächst grüngelbe Schale färbt sich später zitronengelb. Geerntet wird im Oktober. Die süßsäuerlichen Äpfel können direkt gegessen, bis Januar gelagert oder zu Saft verarbeitet werden. „Mein herzlicher Dank gilt der Martin-Luther-Kirchengemeinde für dieses besondere Geschenk. Mit der Pflanzung dieses seltenen Apfelbaums leisten wir zugleich einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Erhalt alter Obstsorten und zur Bewahrung unserer biologischen Vielfalt“, betont Bürgermeister Bertram Höfer.