Neuer Kreativraum in der Steiner Musikschule eröffnet

Musik machen, Instrumente ausprobieren, gemeinsam lernen und erste Bühnenerfahrungen sammeln. Mit dem neuen Music Lab in der Steiner Musikschule ist ein vielseitiger Kreativraum für Kinder und Jugendliche entstanden. Am 25. September wurde der Raum durch den Ersten Bürgermeister Bertram Höfer offiziell eröffnet. Möglich wurde die Umsetzung durch eine Förderung aus dem Regionalbudget der Kommunalen Allianz Biberttal-Dillenberg.
Das Music Lab bietet Raum zum gemeinsamen Musizieren, individuellen Üben und kreativen Experimentieren. Eine kleine „Ausprobierbühne“ ermöglicht erste Auftritte und Kleinstvorspiele. Auch für Hausaufgaben, Theoriearbeit und digitale Anwendungen kann der Raum genutzt werden. Bei der Gestaltung konnten sich die Schüler aktiv einbringen. Ihre Ideen flossen in die Planung ein, bei der Umsetzung halfen sie unter anderem beim Bau der Moosbilder mit. Zur Ausstattung gehören E-Pianos, ein E-Schlagzeug, ein Mischpult sowie Möglichkeiten für unkomplizierte Aufnahmen mit Smartphones und Tablets. Orff-Instrumente und ein Theremin eröffnen auch jüngeren Kindern einen spielerischen Zugang zur Musik. Auch die Barrierefreiheit wurde berücksichtigt. Der Raum ist barrierefrei zugänglich, höhenverstellbare Tische und anpassbares Instrumentarium ermöglichen eine möglichst selbstständige Nutzung. Eine farbliche Neugestaltung, akustische Optimierungen, moderne Sitzmöbel und ein Sofa runden den neuen Kreativraum ab. „Es ist toll zu sehen, was hier entstanden ist. Das Music Lab ist ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche Musik ausprobieren, eigene Ideen entwickeln und gemeinsam kreativ sein können. Besonders schön ist, dass die Schüler selbst an der Gestaltung beteiligt waren“, sagt der Erste Bürgermeister Bertram Höfer. Ein besonderer Dank gilt dem Kulturamt, der Stadt Stein und der KBS für ihre Unterstützung. Gemeinsam mit der Förderung durch das Regionalbudget konnte so in der Steiner Musikschule ein neuer Raum für Kreativität, musikalische Entfaltung und Begegnung geschaffen werden.
Schon in der Vergangenheit konnten in Stein damit bereits zahlreiche Projekte umgesetzt werden. Dazu zählen unter anderem behindertengerechte Spielgeräte für mehrere Steiner Spielplätze sowie Hochbeete für die Kindergärten „Paul-Gerhardt“ und „Gräfin Ottilie“. Weitere geförderte Projekte waren unter anderem ein Fahrradparkplatz mit E-Bike-Ladestation sowie Hochbeete und Terrassenmöbel für die Quartiersarbeit. Das Regionalbudget ermöglicht damit immer wieder kleinere Projekte, die den Alltag der Menschen in Stein unmittelbar bereichern.