Aktuelles aus dem Rathaus

Oktober / November 2019

Liebe Steiner Bürgerinnen und Bürger,

die erste Lange Nacht der Kultur wie auch die Servicewoche wurde von den Besuchern gut angenommen und sowohl die Unternehmen wie auch Bürger waren voll des Lobes. Dies freut uns, denn beide Veranstaltungen haben wir vor dem Hintergrund der Stärkung unseres örtlichen Einzelhandels gesehen, der sich ständig gegen den Internet-Handel beweisen muss. Dass unsere Geschäfte diesem Vergleich standhalten, haben sie bewiesen und beweisen sie tagtäglich. Gleichzeit vermeiden wir bei einem Einkauf vor Ort den immer stärker werdenden Lieferverkehr der Zustelldienste in unseren Wohngebieten. Also "regional vor global". In einem ersten Resümee war man sich einig, dass die Lange Nacht der Kultur auch 2020 wieder stattfinden soll.

Die Arbeiten an der Alten Kirche zum Einbau eines Aufzuges gehen voran und auch der barrierefreie Umbau der Toilettenanlagen mit der Errichtung einer neuen behinderten- und rollstuhlgerechten Toilette sind im Zeitplan. Entsprechend dem Bauzeitenplan konnten auch die einzelnen Aufträge an die Firmen vergeben werden und so hoffen wir, dass dann im Frühjahr alle Arbeiten abgeschlossen werden. Für die gesamte Baumaßnahme inklusive Aufzug investiert die Stadt Stein rund 640.000 Euro und erfreulicherweise erhalten wir von Bund und Land eine Förderung in höhe von 534.000 Euro.

Den barrierefreien Umbau unserer Bushaltestellen, die nach einer Bewertungsmatrix des Landkreises Fürth in die Prioritätenklasse 1 eingestuft wurden, setzen wir fort. Nachdem die Endhaltestelle Fabergut fertig umgebaut wurde, folgte die Haltestelle Deutenbach-Mitte. Zusätzlich werden an bestimmten Haltestellen auch noch entsprechende Schließfächer angebracht, damit Fahrradhelme oder Akkus von E-Bikes darin versperrt werden können und somit zum einen der Radverkehr attraktiver wird aber auch der Bus mehr Zuspruch erfährt.

In der letzten Stadtratssitzung wurde auch eine neue Abwassergebühr beraten, nachdem wir gesetzlich verpflichtet sind, diese alle drei Jahre überprüfen zu lassen. Dies hat der Kommunale Prüfungsverband getan und er kommt in seiner Stellungnahme zu dem Ergebnis, dass ab dem 1. Januar 2020 die Abwassergebühr um 20 Cent auf 1,70 Euro anzuheben ist. Dies wurde so auch vom Stadtrat einstimmig beschlossen. Im Vergleich zu anderen Landkreiskommunen, die teilweise um oder über 3 Euro pro Kubikmeter Abwasser berechnen, liegen wir günstig und dies ist der Abwasserkooperation mit der Stadt Nürnberg zu verdanken. Denn wir leiten unser Abwasser in die Nürnberger Kläranlage. Somit ist deren Anlage besser ausgelastet und wir in Stein haben keine hohen Investitionen und Personalkosten für die Abwasserreinigung.

So, nun wünsche ich Ihnen allen schöne Herbsttage.

Ihr

Kurt Krömer
Erster Bürgermeister