Kommunale Allianz „Biberttal-Dillenberg“ mit einem Ausblick

Das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) – ein 200-seitiger Leitfaden für gemeinsame Projekte – ist ein Ergebnis lebhafter interkommunaler Zusammenarbeit. Aus dem ILEK wurde in den letzten beiden Jahren schon einiges angestoßen.

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Radfahrer vor einem historischen Gebäude
E-Bike-Tour zum Tag der Hofläden 2019, Alexander Fritz (Erster Bürgermeister Markt Ammerndorf), Friedrich Biegel (ehem. erster Bürgermeister Großhabersdorf), Renate Krach (2. Bürgermeisterin Markt Roßtal), Kurt Krömer (Erster Bürgermeister Stadt Stein), Bernd Obst (Erster Bürgermeister markt Cadolzburg), Johann Völkl (ehem. erster Bürgermeister Markt Roßtal). Foto: Anne Kratzer

Die „Sterne der Allianz“ entdecken

Mit der Maßnahme „Sterne der Allianz“ möchte die Kommunale Allianz Biberttal-Dillenberg die touristischen Angebote, wie zum Beispiel die Brauerei in Ammerndorf, die Cadolzburg, das Naturfreibad in Großhabersdorf, den Hainberg in Oberasbach, den Archäologischen Rundweg in Roßtal, das Schloss Faber-Castell in Stein und der Playmobil FunPark in Zirndorf besser vernetzen und gemeinsam vermarkten. Zum Auftakt starten die Verantwortlichen im August mit einer gemeinsamen Befahrung des Allianzrundweges. Der Rad- und Fernwanderweg erstreckt sich auf einer Länge von 56 km über die Gemeinden Ammerndorf, Cadolzburg, Großhabersdorf, Oberasbach, Roßtal, Stein und Zirndorf im südlichen Landkreises Fürth. Die Tour verbindet viele „Sterne der Allianz“, sprich kulturelle Highlights und schöne Naturschauplätze. Ziel der Tour ist es, die Wegeführung zu optimieren, um den Besuchern möglichst viele Sehenswürdigkeiten zeigen zu können.

Projekt „Streuobst für alle“

Ins Zentrum rücken möchte die Allianz außerdem ihre Streuobstbestände. Die Bevölkerung spielt eine wichtige Rolle dabei, das besondere Kulturlandschaftselement zu pflegen und zu erhalten, denn das Motto lautet „Streuobst für alle“. Dazu möchte die Allianz zunächst die Streuobstbestände, die Akteure und Projekte in der Region kennenlernen. Eines der Anliegen ist es, interessierte Bürger und Vereine zusammenbringen, Veranstaltungen mit gemeinsamer Ernte organisieren, Schulen und KiTas einzubinden, Baumpatenschaften anbieten, bestehende Angebote der Vereine – wie Baumschnittkurse – besser zu kommunizieren und das Prinzip „Streuobst“ zu erklären. Ein erster Ansatzpunkt ist es, die Bestände zu erfassen und sich gemeinsam Gedanken zu machen, wo es Potentiale für gemeinsame Aktionen gibt.

Unter dem Motto „Wir arbeiten zusammen“ werden zukünftig Projektteams aus den Rathäusern, Behörden sowie aus Verbänden und Vereinen aller Allianz-Kommunen an der Umsetzung der Projekte zusammenarbeiten.

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