Think global, act local! Ein Informationsabend der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Stein

SDG´s ist die Abkürzung für Sustainable Development Goals. Vielen wird dies nichts sagen, obwohl es sich dabei um ein ehrgeiziges und sehr wichtiges Vorhaben handelt. Denn anders ausgedrückt geht es um nachhaltige Entwicklungsziele, die bis 2030 umgesetzt werden sollten. Welche Möglichkeiten sich dafür konkret in Stein ergeben, wurde beim Informationsabend der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Stein in der Martin-Luther-Kirche erläutert.

Nach der Begrüßung von Angelika Dittmann, Sprecherin der Steuerungsgruppe Fairtrade Stadt Stein referierte Gisela Voltz. Die Pfarrerin ist seit 2002 bei Mission EineWelt für die entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Worum handelt es sich bei einer nachhaltigen Entwicklung? Mit dieser Frage an die rund 30 Besucher begann der Vortrag. Es fielen die Begriffe Zeitüberdauernd und Ressourcen schonend. Umweltgesichtspunkte gleichberechtigt mit sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten berücksichtigen – so die offizielle Definition. "Nachhaltigkeit auf kommunaler Ebene, wie beispielsweise in Stein, muss das Ziel haben, die Lebensqualität der Bevölkerung zu verbessern und die negativen Effekte des Produzierens und Konsumierens zu reduzieren", so Voltz.

Wie das in der Praxis aussehen könnte, schilderten Sabine Ratzel und Simon Rebitzer in ihrem Vortrag. Tätig sind Beide bei BLUEpingu e. V. Die gemeinnützige Organisation aus Nürnberg brachte in Nürnberg beispielsweise Lastenräder auf die Straße.  Damit werden alleine vier der insgesamt 17 SDG´s erfüllt. Inwieweit diverse Projekte auch in Stein realisiert werden können, wird nach diesem inspirierenden Abend in der Steuerungsgruppe diskutiert. Mehr Informationen zu den SDG´s gibt es im Netz auf www.17ziele.de/.

  • Gruppenbild in der Martin-Luther-Kirche Stein
    Die Teilnehmer des Informationsabends. Darunter unter anderem Angelika Dittmann (Mitte), Erster Bürgermeister Kurt Krömer (hinten rechts), Gisela Voltz (hinten rechts) und Sabine Ratzel und Simon Rebitzer von BLUEpingu e.V. (hinten links). Foto: Stadt Stein
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