Stadtwerke schließen Grund- und Mittelschule Stein ans Glasfasernetz an

Die Stadtwerke Stein bauen das Glasfasernetz in der Stadt Stein weiter aus: Aktuell werden beide Gebäude der Grund- und Mittelschule Stein an das gigabitfähige Netz angeschlossen und für die digitale Zukunft gestärkt. Möglich ist das, weil die Stadtwerke einen Förderzuschlag in Höhe von 60.000 Euro vom Freistaat Bayern erhalten. Die übrigen 50.000 Euro investieren die Stadtwerke Stein selbst und setzen damit konsequent den 2018 festgelegten Masterplan um.

Erster Bürgermeister Kurt Krömer (links) und Geschäftsführer der Stadtwerke Stein René Lukas vor dem Gebäude der Grundschule Mühlstraße, wo die Glasfaser aktuell verlegt wird.

"Uns ist es wichtig, die Steiner Schüler mit schnellem Internet zu versorgen und den Weg für die digitale Bildung der Zukunft zu ebnen", begründet René Lukas, Geschäftsführer der Stadtwerke Stein, diesen Schritt. "Immerhin bin ich selbst einmal auf die Grundschule Stein gegangen, da ist die emotionale Bindung natürlich nicht zu leugnen", so Lukas mit einem Augenzwinkern. Um beide Schulgebäude der Grundschule, eines davon in der Mühlstraße und das zweite im Neuwerker Weg, sowie die Mittelschule ans Netz anzuschließen, fallen Kosten von gut 110.000 Euro an, die zu 55 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert werden. "Dass unsere Stadtwerke bereit sind, die übrigen Gelder zu investieren, ist ein gutes Signal für unsere Schüler und auch für das Lehrerkollegium, das die digitale Bildung in den Klassenzimmern letztendlich umsetzen wird", äußert sich Erster Bürgermeister Kurt Krömer und Vorsitzender des Stadtwerke-Aufsichtsrates erfreut über den Vorwärtstrend in der Faberstadt. "Mit dem Anschluss der drei Schulhäuser an der Mühlstraße und am Neuwerker Weg schaffen wir die Voraussetzung zur digitalen Schule. Nachdem im Juli nun auch die Förderkriterien des Bundes bekanntgegeben wurden, können wir in die Ausschreibung für die digitalen Klassenzimmer weitermachen und somit unsere Schulen zukunftsfähig ausstatten", so Krömer. "Leider wurden wir mit der digitalen Ausstattung unserer Klassenzimmer zurückgeworfen, nachdem der Freistaat Bayern sein auf drei Jahre angelegtes Förderprogramm bereits nach einem Jahr kurzfristig und überraschend zum Ende März 2019 eingestellt hatte und das bereits laufende Ausschreibungsverfahren wieder aufgehoben werden musste", sagte Steins Bürgermeister Kurt Krömer.

Die Baumaßnahmen finden während der derzeitigen Sommerferien statt, sodass pünktlich zum Schuljahresbeginn im September die Arbeiten abgeschlossen sind. Im Zuge des Glasfaserausbaus in Stein wurden Anwohner von den Stadtwerken Stein angeschrieben und über die Möglichkeit des privaten Anschlusses informiert. Einige Mehrfamilienhäuser erhalten dadurch ebenfalls einen Glasfaseranschluss. Ebenso wird der evangelische Kindergarten Gräfin Ottilie demnächst angeschlossen. Sukzessive wird so immer mehr Privatkunden, Einrichtungen und öffentlichen Gebäuden der Weg ins Highspeed-Internet ermöglicht.

Die Stadtwerke erweitern ihr Glasfasernetz dabei bis zur Schützenstraße und können einen Ringschluss mit den bereits vorhandenen Leitungen realisieren. Durch diese im Fachjargon genannte Redundanz wird die Internet-Versorgungssicherheit für die Steiner Bürgerinnen und Bürger nochmals deutlich erhöht. Auch das nahegelegene Gewerbegebiet Föhrenweg profitiert von den zusätzlichen Kapazitäten. Damit ist die schnelle und zuverlässige Internetversorgung für ansässige Firmen sowie auch für Unternehmen, die sich zukünftig im Steiner Gewerbegebiet ansiedeln, sichergestellt. Ein Trend, der sich in Stein in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird, so der Plan.

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