Hilfe für Tschernobylkinder: Bürgermeister lud zum Pizzaessen ein

Über 100 Kinder aus der Region Tschernobyl kamen am Wochenende in Stein an. Die Initiative "Hilfe für Tschernobylkinder" der evangelischen Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde in Stein organisierte einen vierwöchigen Erholungsaufenthalt in Stein und der Region. Die Kinder leben in dieser Zeit bei Gastfamilien und unternehmen regelmäßig gemeinsame Ausflüge.

"Ziel der Erholungsaufenthalte ist es, die dauerhafte Strahlenbelastung der Kinder durch nicht strahlenbelastete Kost und Aufenthalte in frischer Luft zu reduzieren. Ein sorgloser und fröhlicher Ferienalltag fördert die psychische und körperliche Erholung und reduziert die Strahlenbelastung der Kinder nach vier Wochen nachweislich um über 80 Prozent", so die Initiative.

Zur Begrüßung in der Faberstadt waren alle Kinder und Betreuerinnen in den Biergarten "Steiner Gärdla" eingeladen, wo Erster Bürgermeister Kurt Krömer im Namen der Stadt Stein zum gemeinsamen Pizzaessen eingeladen hatte. "Ich wünsche euch einen tollen Aufenthalt in unserer Region, viele interessante Ausflüge und unbeschwerte Ferien", so Krömer. Außerdem dankte er allen, die diese Aktion erst möglich machten: den Organisatoren in Stein und Tschernobyl, den Betreuerinnen sowie den Gastfamilien, die dem Aufruf der Initiative gefolgt sind.

Ebenfalls zu Gast waren der Sparkassen-Geschäftsstellenleiter in Stein Stephan Zwingel und Marktbereichsleiter der Sparkasse Fürth Thomas Lang, die Sporttaschen als Geschenk für alle Kinder im Gepäck hatten. "Damit könnt ihr neben viele schönen Erinnerungen auch einige Dinge mit nach Hause nehmen", so Lang.

Den Nachmittag nach dem Pizzaessen gestaltete der Kunstverein Stein mit einer gemeinsamen Mal-Aktion im Biergarten. In den Tagen darauf stehen Ausflüge unter anderem ins Freilandmuseum Bad Windsheim, ins Freizeit-Land Geiselwind oder auch ins Kristall Palm Beach auf dem Programm.

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