Die Stadt Stein ist #Beedabei

An der Einmündung der Deutenbacher Straße Ecke B14 wurden kürzlich auffällige, gelbe Balkonkästen angebracht. Hierbei handelt es sich um ein Kunstprojekt der Stadt Nürnberg im Rahmen der Bewerbung zur "Europäischen Kulturhauptstadt 2025", das die Stadt Stein gerne mit unterstützt. Bepflanzt wurden die Kästen mit Bienenfutterpflanzen, um damit dem Bienensterben sichtbar entgegen zu treten. Und schon bald werden Steiner Bürger die Blumenkästen mit nach Hause nehmen dürfen, um selbst #Beedabei zu sein.

Beedabei ist ein Gewinnerprojekt des letzten Open Call vom Bewerbungsbüro Kulturhauptstadt Nürnberg 2025, des Künstlerduos Peter H. Kalb und Gisela M. Bartulec, das mit einer Aktion auf dem Hauptmarkt am 20. Mai 2019 begann. An diesem Tag wurden 220 dieser wiedererkennbaren gelben Balkonkästen, bepflanzt von 18 regionalen Gärtnereien mit Bienenfutterpflanzen, aufgebaut. Danach löste sich das Kunstwerk wieder auf, indem die Kästen an die Passanten weitergegeben werden. Damit floss es in die Stadtgesellschaft und lebt dort als dynamischer Prozess weiter, der sich nach und nach in die Städte Europas ausbreiten soll. "Wir sind gerne #Beedabei und tragen unseren Teil zum Erhalt der Artenvielfalt bei. Ich wünsche der Aktion noch viele Nachahmer und eine gelb leuchtende Zukunft in den Städten Europas", so Erster Bürgermeister Kurt Krömer.

Das Projekt soll eine Vielfalt an Futterpflanzen für Bienen schaffen und gleichzeitig eine sichtbare Verbundenheit der Kommunen Europas symbolisieren. Die Stadt Stein hat auch Blumenkästen in ihre Partnerstädte in Falkenstein im Vogtland, Guéret in Frankreich und Puck in Polen geschickt, um die Idee hinter der Kunstaktion weiterzutragen.

Um die besonderen Blumenkästen unter die Steiner Bürger zu bringen, werden die Beedabei-Kästen in einigen Wochen für einen symbolischen Betrag verkauft. Der Erlös geht an die Steiner Bürgerstiftung, die mit dem Geld soziale Zwecke in der Stadt Stein unterstützt. "Wir wollen damit erreichen, dass die Kunstaktion zum Teil in ein soziales Projekt umgewandelt wird. Gleichzeitig werden die Blumenkästen weiterhin verteilt in der Stadt Stein leuchten und die Insektenwelt bereichern", so Krömer. Das Künstlerpaar ist sich einig: "Das ist eine schöne Idee, die ganz in unserem Sinne ist." Mehr Informationen zum Verkauf der Blumenkästen erfahren Sie in Kürze.

Weitere Informationen finden sie unter www.beedabei.de

  • Peter H. Kalb (links) mit Erstem Bürgermeister Kurt Krömer und Gisela M. Bartulec bei den Beedabei-Blumenkästen in der Deutenbacher Straße in Stein.
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