Ausstellung im Rathaus: Mit fairer Kleidung in die Arbeit

"Solidarität konkret - für faire Dienstkleidung": Eine Ausstellung, die von Brot für die Welt und der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt mitfinanziert wurde, zeigt Perspektiven auf für die praktische Umsetzung bei verantwortlicher Beschaffung von Dienstkleidung.

  • Fairtrade-Stadt Stein
v.l. Dietmar Oeder, Peter Graf und Angelika Dittmann von der Fairtrade-Steuerungsgruppe, Gastrednerin Brigitte Hanek-Ures und Erster Bürgermeister Kurt Krömer.

Auch Dienstbekleidung wird, ähnlich wie in der Modeindustrie, zumeist unter ausbeuterischen Bedingungen hergestellt. Häufig werden Hungerlöhne gezahlt und Gewerkschaften unterdrückt.
Kommunale Mitarbeitende oder aktive Bürger können sich mit den Arbeitern und Arbeiterinnen in den Nähbetrieben solidarisieren, indem Sie sich für den Einkauf fairer Dienstbekleidung einsetzen. Die Stadt Stein geht als Fairtrade-Stadt bereits erste Schritte in die richtige Richtung. Mitarbeitende der Stadtgärtnerei und des Bauhofs tragen seit April 2019 fair produzierte Kleidung.

Interessante Informationen zum Thema mit Hinweise auf die verschiedenen Labels und Zertifikate bietet die Ausstellung im Foyer des Steiner Rathauses, die am 19. Juni mit prominenter Unterstützung eröffnet wurde. Brigitte Hanek-Ures, Geschäftsführerin von FARCAP Faire Mode gGmbH Fürth, erzählte von ihren Erfahrungen mit fairer Mode, dem wachsenden Markt und den guten Prognosen, die diesem zugesprochen werden. Gemeinsam mit Erstem Bürgermeister Kurt Krömer und Angelika Dittmann, der Sprecherin der Fairtrade-Steuerungsgruppe der Stadt Stein, lud sie alle Anwesenden dazu ein, neugierig zu sein und sich Zeit für dieses wichtige Thema zu nehmen.

Die Ausstellung ist noch bis 4. Juli 2019 im Foyer des Rathauses zu den üblichen Öffnungszeiten (Mo-Fr von 8 bis 12 Uhr, zusätzlich Mo von 14 bis 18 Uhr) zu sehen.

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