1. Steiner Poetry Slam erwies sich als Publikumsmagnet

Moderner Dichterwettkampf in der Bücherei: Der 1. Steiner Poetry Slam war ein voller Erfolg. Ausverkauft bis auf das letzte Ticket und mit Beteiligung einer Steinerin, die zum ersten Mal an einem Slam teilnahm - eine glorreiche Premiere.

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Christa Feurich aus Stein (ganz rechts) nahm zum ersten Mal an einem Poetry Slam teil. Mit ihrem Applaus stand sie den anderen sieben Dichtern in Nichts nach.

Was deutschlandweit ein Erfolgsrezept für spannende Literaturevents ist und in Großstädten wie Nürnberg und Erlangen monatlich Hunderte von Besuchern anlockt, kam nun endlich auch nach Stein. Am 17. Mai 2018 fand der 1. Steiner Poetry Slam in der Stadtbücherei Stein statt. Sicherlich nicht der Letzte, soviel ließ Büchereileiterin Andrea Trommer nach dem großen Andrang bereits verlauten.

Dicht an dicht saßen die Zuschauer in der Bücherei, um den acht Slammern zuzuhören, die aus ganz Deutschland angereist waren. Die Idee dieses Literaturformats ist einfach wie spannend zugleich: Jeder Mensch, der eigene Texte schreibt und sich rechtzeitig anmeldet, darf mitmachen.

Im Finale setzte sich Marvin Weinstein (Berlin) gegen Florian Stein (Bochum) mit dem größten Publikumsapplaus durch. Auch Christa Feurich aus Stein, die zum ersten Mal an einem Poetry-Slam teilnahm erhielt einen großen Beifall ebenso wie Martin Geyer (Fürth), Barbara Gerlach (Nürnberg), Andi Valentin (Mannheim), Dorothe Röder (Oberasbach) und Steven (Erlangen). "Es waren wunderbare Vorträge und das Publikum war begeistert. Ich freue mich schon auf 2019," zog Erster Bürgermeister nach dem 1. Steiner Poetry Slam Resümee. Moderiert wurde der Abend von Michael Jakob, dem zweifachen fränkischen Poetry Slam Meister und deutschlandweit bekannten Szene-Star, der seit anderthalb Jahrzehnten erfolgreich Poetry Slams in Ansbach, Bayreuth, Fürth und Nürnberg organisiert.

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