"Lebenslinien": Kita im Mehrgenerationenhaus eröffnet

Im Herbst 2015 feierte das Projekt "Lebenslinien" Spatenstich, im Sommer 2017 folgte das Richtfest. Nun wurde die großzügige, moderne Kita in dem Mehrgenerationenhaus eröffnet.

Die ersten acht Kinder waren am 1. Februar, dem Tag der Eröffnung, bereits in ihrer neuen Kita im Jagdweg 50a, um sich einzugewöhnen. Das Kinderhaus wird betrieben von der Gemeinnützigen Paritätischen Kindertagesbetreuung, einer Tochter des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, kurz: PariKita. Sie bietet Platz für 24 Kinder unter drei Jahren und für 35 Kinder über drei Jahren, jeweils in zwei Gruppen.

Der PariKita-Geschäftsführer Raymond Walke, "Lebenslinien"-Bauherrin Lieselotte Gräbe und die Erzieherinnen und Erzieher des Kinderhauses hatten zu einer Eröffnungsfeier geladen, an der viele neugierige Bürgerinnen und Bürger sowie Stadträte teilnahmen.

"Ich freue mich, dass wir unsere neue Einrichtung mit nur einem Monat Verzögerung eröffnen können und sich die ersten Kinder bereits wohlfühlen", begann Walke mit der Begrüßung. Mit einem Strahlen im Gesicht begrüßte auch Bauherrin Lieselotte Gräbe alle Gäste, die zur Eröffnung des ersten Gebäudeteils im Mehrgenerationenhaus gekommen waren. "Ich möchte mich bei so vielen Menschen, die heute hier sind, für die Unterstützung und Zusammenarbeit bedanken, dass es den zeitlichen Rahmen sprengen würde", so Gräbe.

Raum für verschiedene Interessen


Die Kita-Räume stehen jeweils unter einem bestimmten Motto. So befindet sich im Krippenbereich neben einem Kreativraum mit bemalbaren Tafel-Wänden ein Bereich für Rollenspiele mit Verkleidungen und anderen Requisiten. In den Räumlichkeiten für Kinder ab drei Jahren können sich die Kleinen in eine kleine Höhle im Ruheraum zurückziehen oder sich nebenan auf einer Kissenwiese beschäftigen. Es gibt also allerlei Räume "für die verschiedenen Interessen und Potenziale", erklärte Bauherrin Lieselotte Gräbe.

Beide Teile der Kita treffen sich in der Mitte in einem offenen Bereich, wo sich alle Kinder miteinander beschäftigen können, sowohl Krippen- als auch Kindergartenkinder.

Auch an der frischen Luft gibt es viel Fläche für gemeinsame Zeit, nicht nur untereinander, sondern bald auch mit Bewohnern verschiedener Generationen, das ist das Konzept von "Lebenslinien". Die Holzterrasse ist großzügig geschnitten, von allen Bereichen der Kita aus erreichbar und schützt Jung und Alt dank einer Konstruktion mit schräg stehenden Holzbalken vor zu starker Sonneneinstrahlung.

Nicht nur das Raum-, sondern auch das Gruppenklima muss natürlich stimmen. Teil des Konzepts der PariKita ist die Partizipation der Kinder. Was unternommen wird, wohin die Ausflüge führen, all das soll mit Kindern und Erziehern in der Gruppe beschlossen werden.

Rückhalt für Kita von Rathaus und Landkreis


"Genau zum richtigen Zeitpunkt hat die Kita im Mehrgenerationenhaus ihre Türen geöffnet und das Betreuungsangebot in Stein wesentlich erweitert", erklärte Erster Bürgermeister Kurt Krömer, der mit Blumen und Einweihungsgeschenken zur Eröffnung erschienen war. Erst einen Tag zuvor hatte ein Runder Tisch zum Thema Kinderbetreuung in Stein stattgefunden. Dank der neuen Kita ist das Betreuungsangebot in Stein gut aufgestellt, um auf die steigende Nachfrage nach Kita-Plätzen zu reagieren. "Ich wünsche den Betreibern, den Erziehern sowie den Kindern, dass sie hier einen Ort der Freude finden, an dem man sich kreativ austoben und Neues entdecken kann", so Erster Bürgermeister Kurt Krömer.

Krömer betonte auch, dass der Steiner Stadtrat von dem Konzept der PariKita überzeugt sei. Die Stadträte und Stadträtinnen standen und stehen deshalb weiterhin voll hinter der dem Kita-Konzept, das nicht nur für Stein, sondern für den gesamten Landkreis Fürth neu ist. "Mit dieser Kita der Paritätischen Kindertagesbetreuung haben wir einen Träger im Landkreis Fürth dazugewonnen", erklärte Landrat Dießl. Das erweitere das Angebot und diene der Pluralität, die die Kinder und Familien im Landkreis Fürth erfahren könnten. "Ich wünsche Ihnen, dass die Kinder stets gerne in die Kita kommen und sich hier wohlfühlen", so Dießl.

  • v.l.: Landrat Matthias Dießl, PariKita-Geschäftsführer Raymond Walke, Kita-Leiterin Silke Agsten, Erster Bürgermeister Kurt Krömer und "Lebenslinien"-Bauherrin Lieselotte Gräbe.
  • Für die Bauherrin war es ein weiterer Tag voller Emotionen auf dem Weg des Mehrgenerationenhauses "Lebenslinien" in Stein-Deutenbach.
  • Landrat Matthias Dießl und Erster Bürgermeister Kurt Krömer betrachteten die Spielgeräte im Außenbereich.
  • Landrat Dießl und Erster Bürgermeister Krömer begutachteten die Lektüre im Bücherzimmer.
  • Auch ein Raum mit "Kissenwiese" ist Teil der neuen Kita.
  • Im Kreativraum darf man sogar die Wände bemalen. Schwarze Tafelflächen bieten reichlich Platz für den künstlerischen Nachwuchs.
  • Ein Ruheraum mit kleinen Höhlen dient als Rückzugsort für die Kleinen.
  • Die großzügige Holzterrasse, die von allen Bereichen der Kita aus erreichbar ist.
  • Eine Vitaminbombe übergab Erster Bürgermeister Kurt Krömer an die Erzieherinnen und Erzieher und wünschte Ihnen viel Freude bei Ihrer Arbeit in den neuen Räumen.
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