Impressionen: Budenzauber auf dem Mecklenburger Platz

Als der Laternenzug auf dem Mecklenburger Platz ankam, trafen die Kinder auf unzählige Besucher, die sich vor der Weihnachtsbühne versammelt hatten.

Das Steiner Christkind Melina eröffnete den Weihnachtsmarkt 2017 am Abend des 1. Dezember mit einem Prolog. Danach verkündeten auch Erster Bürgermeister Kurt Krömer sowie Landrat Matthias Dießl die Eröffnung des traditionellen Steiner Weihnachtsmarktes. Begleitet wurde die Eröffnung von Grundschulkindern mit Liedern und Gedichten sowie vom Posaunenchor Oberweihersbuch.

Die kleinen Buden auf dem Mecklenburger Platz leuchteten und der Duft von Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürsten lag in der Luft während der Posaunenchor für die musikalische Untermalung sorgte. Auch in diesem Jahr halfen Vereine, Einrichtungen und Einzelhändler aus Stein zusammen, damit auf dem historischen Platz in der Altstadt wieder festliche Atmosphäre aufkam. Die Besucher kamen in Scharen, um von den weihnachtlichen Schmankerln zu probieren und sich das Angebot der vielen kleinen Buden anzusehen. Ob roter oder weißer Glühwein, heiße Maronen, Waffeln oder Bratwürste vom Grill, das Angebot war reichhaltig.

An den Buden der Steiner Partnerstädte Puck in Polen, Guéret in Frankreich und Falkenstein im Vogtland gab es regionale Besonderheiten zu sehen. So konnten die Besucher am französischen Stand französischen Käse, Wein und Salami probieren. Am Stand der Polen aus Puck gab es polnischen Baumkuchen und verschiedenste Variationen von Hochprozentigem, was in Anbetracht der eisigen Temperaturen hohen Andrang fand. Die Falkensteiner zeigten ihre Schnitzkunst und boten ihre Holzfiguren an während direkt am Stand eine neue Figur für die Krippe aus Holz entstand.

Nebenbei gab es viele Aktionen zu entdecken: An einem Stand befand sich ein Weihnachtsbaum, der mit beschrifteten Kärtchen geschmückt war. Auf jeder Karte stand der Wunsch eines Kindes, das sich auf ein Geschenk zu Weihnachten freut. Die Aktion unterstützt sozial benachteiligte Familien, für die ein Weihnachtsgeschenk finanziell nicht leicht zu stemmen ist. Wer wollte, konnte sich eine Karte aussuchen, um einem der Kinder eine Freude zu machen. Auch ein großes Rätsel lud die Besucher des Weihnachtsmarktes zum Mitmachen ein. 24 Fragen galt es zu beantworten, um in den Lostopf für verschiedene Gutscheine zu kommen. Gleich nebenan drehten Kinder fleißig an einem Glücksrad, um weihnachtliche Preise zu gewinnen.

Auch die "Fränkische Weihnacht" mit Mundartkabarettist Sven Bach zog am Sonntag, dem dritten und letzten Tag des Steiner Weihnachtsmarktes, viele Besucher zu einem humorvollen Advent in die Martin-Luther-Kirche.

An allen drei Tagen spielten Ensembles der Musikschule Stein und des Jugendblasorchesters der Stadt Stein auf der Weihnachtsbühne und hüllten die Altstadt in festliche Klänge. Es war ein friedlicher Weihnachtsmarkt, der dank des plötzlichen Schneefalls am dritten und letzten Tag schließlich noch in eine weiße Winterlandschaft verwandelt wurde.

  • Der Steiner Weihnachtsmarkt von oben: Die historische Altstadt erstrahlte in weihnachtlicher Atmosphäre.
  • Als der Laternenzug den Mecklenburger Platz erreicht hatte, konnte der Weihnachtsmarkt feierlich eröffnet werden.
  • Das Steiner Christkind Melina sprach den Prolog und wünschte sich "Frieden auf Erden".
  • Unterstützt wurde sie bei der Eröffnung vom Weihnachtsmann, vom Ersten Bürgermeister Kurt Krömer sowie von Landrat Matthias Dießl.
  • Der Posaunenchor Oberweihersbuch begleitete die Eröffnung.
  • "Zwetschgenmännla" in Hülle und Fülle waren beim Stand der Freien Wähler geboten.
  • Von klassisch bis ausgefallen waren alle Geschmäcker bestens bedient.
  • Um den geschmückten Brunnen auf dem historsichen Platz wurde es besinnlich, heiter und gesellig.
  • Die Buden waren festlich geschmückt und mit vielen kleinen Hinguckern verziert.
  • Regionale Produkte gabe es reichlich, wie hier am Stand von "Hechtels Hofladen".
  • Ein Glücksrad lockte viele vor allem junge Besucher an den Stand von Susanne Schneider, der Floristin von "Blumenwerkzeit".
  • Heiße Maronen und Gulaschssuppe bot das BRK an - genau das Richtige bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt.
  • Am Stand der Spielboutique von Alexandra Schnell waren natürlich vor allem die jüngeren Gäste interessiert.
  • Am Stand der Partnerstadt Falkenstein im Vogtland konnte man echte Falkensteiner Schnitzkunst bewundern und kaufen.
  • Man konnte sogar bei der Entstehung der detailreichen Figuren zusehen.
  • Die Steiner Partnerstadt Puck in Polen punktete mit polnischen Spezialitäten.
  • Polnischer Baumkuchen und traditionelle Liköre kamen bei den Besuchern gut an.
  • Am Stand der Steiner Partnerstadt Guéret in Frankreich stand ebenfalls die Kulinarik im Mittelpunkt.
  • Salami und französischen Weichkäse reichten die Franzosen zu ihrem Merlot.
  • Das typisch französische Angebot ließ die Besucher leben "wie Gott in Frankreich".
  • Der Steiner Kalender 2018 wurde zum Abschluss des Steiner Weihnachtsmarktes von Mundartdichter und Bürgermeister Krömer versteigert. Der Erlös kommt der Steiner Bürgerstiftung zugute.
Weitere Nachrichten