"Helping Hands" vom Gymnasium Stein spenden Rekordsumme an Sozialverein Lichtblick

Eine vorweihnachtliche Tradition im Gymnasium Stein und trotz der Gewohnheit jedes Jahr ein schöner Anlass, bei dem Nächstenliebe und großer Dank im Mittelpunkt stehen.

Die neunten Klassen des Gymnasiums Stein machen den Menschen, die nicht immer auf der Sonnenseite des Lebens stehen, jedes Jahr ein großes Geschenk. So groß wie in diesem Jahr, war es allerdings noch nie: 4.171,50 € spendeten die Schülerinnen und Schüler an den Sozialverein Lichtblick in Stein.

Dafür haben knapp 130 Schülerinnen und Schüler im Sommer in verschiedenen Betrieben gearbeitet und mit ihren "Helping Hands" einen Lohn erwirtschaftet, der nun erneut dem Sozialverein zugute kommt. Auch für die Stadt Stein waren die Jugendlichen tätig, zum Beispiel beim Verkauf der Jubiläums-Pins.
"Die Scheckübergabe ist eine jährliche Routine, aber eine sehr schöne Routine, auf die wir uns immer wieder freuen", eröffnete Schulleiter Nickl die offizielle Scheckübergabe.

"Wir können nicht in Worte fassen, wie dankbar wir den Jugendlichen sind. Es ist ein unheimlich schönes Zeichen für unsere soziale Gesellschaft", so Hanne Pfetzing-Scheitinger vom Sozialverein. Auch dass das Gymnasium Stein bei seiner Auszeichnung als "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" den Sozialverein Lichtblick als Paten wählte, erfreute alle Verantwortlichen im Verein sehr. Das soziale Miteinander in Stein hat etwas besonderes: Zum einen "ist Stein manchmal noch wie ein Dorf", sagte Erster Bürgermeister Kurt Krömer, "man kümmert sich hier umeinander, unter Nachbarn und Bekannten". Gleichzeitig liegt Stein so nah an den großen Nachbarstädten, dass man als Bewohner Steins die Vorteile beider Welten genießen könne.

"Manchmal frage ich mich, wie es die Menschen in den Nachbarstädten machen", warf Vorsitzender des Vereins Herbert Lang ein. Denn einen Sozialverein, der bedürftigen Familien hilft, wenn die Waschmaschine kaputt geht oder nach einem Umzug die Mietkaution bezahlt werden muss, gäbe es dort nicht. "Da können sich die Menschen in Stein schon sehr glücklich schätzen", so Lang.
 "Wir sind eine soziale Stadt", bekräftigte Johanna Dippold entschieden. Aktionen wie die der "Helping Hands" untermauern dies ganz deutlich.

Möglich wird diese schöne Tradition natürlich durch die vielen Jugendlichen, die im Sommer arbeiten, um sich um ihre Mitmenschen zu kümmern. Dazu kommen aber auch noch die Lehrerinnen und Lehrer, die die Aktion organisieren und die Schülerinnen und Schüler unterstützen. Zum einen steht der Schulleiter Gerhard Nickl voll hinter der Aktion und betont, dass auf die Werteerziehung am Gymnasium Stein ein sehr großes Augenmerk liege. An seiner Seite stehen seine Kollegen Stefanie Jansen und Bastian Lechner, die die "Helping Hands" mit organisieren. Die Aktion ist ein Paradebeispiel für ein solidarisches Team-Projekt, die jedes Jahr kurz vor Weihnachten ein "Lichtblick" für unsere soziale Gesellschaft ist.

  • v.l. Schulleiter Gerhard Nickl, Hanne Pfetzing-Scheitinger vom "Lichtblick", Erster Bürgermeister Kurt Krömer, Johanna Dippold vom Sozialverein, Vereinsvorsitzender Herbert Lang und Lehrerin Stefanie Jansen.
  • Die "Helping Hands" erwirtschafteten eine Rekordsumme von 4.171,50 €.
  • Die Verantwortlichen des Sozialvereins dankten dem Schulleiter Nickl stellvertretend für alle beteiligten Lehrkräfte und Schülerinnen, Schüler. Diese konnten in diesem Jahr wegen eines Seminars nicht bei der Scheckübergabe dabei sein.
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