Impfschutz statt Masern-Erkrankung – Beratung im Landratsamt

Das Gesundheitsamt Fürth beteiligt sich an der Bayernweiten Kampagne zum Thema Impfschutz. Vom 13.02.2017 bis zum 17.02.2017 steht den Besucherinnen und Besuchern im Dienstgebäude am Fürther Stresemannplatz ein Infotisch zur Verfügung.

Darüber hinaus berät das Gesundheitsamt während der Kampagne verstärkt zur Masernimpfung. Wer sicher gehen möchte, ausreichend geimpft zu sein, kann seinen Impfpass im Gesundheitsamt (Stresemannplatz 11, Fürth, 5. Stock, Ärztlicher Dienst) überprüfen lassen. Auch weitere Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft Impfen (LAGI) wie viele niedergelassene Ärzte, Betriebsärzte und Apotheker stehen während der Kampagne für Impffragen zu Verfügung.

Die ständige Impfkommission empfiehlt für Kinder ab elf Monaten eine zweimalige Kombiimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln, bei früherem Kita-Besuch bereits ab neun Monaten. Eine individuelle Beratung kann beim Haus- und Kinderarzt erfolgen.

Masern gehören zu den ansteckenden Viruskrankheiten. Weltweit sind Masern eine führende Todesursache bei Kindern, obwohl seit 40 Jahren ein sicherer und wirksamer Impfstoff zur Verfügung steht. 2003 starben weltweit mehr als eine halbe Million Menschen an Masern – meist Kinder. Nach Angaben der WHO sank die Zahl der Todesfälle bis 2014 auf 114.900 Todesfälle – ein großer Erfolg der Impfung.

Die Krankheit beginnt typischerweise mit grippeähnlichen Symptomen. Nach einigen Tagen entwickelt sich der typische Ausschlag. Masern führen zu einer vorübergehenden Immunschwäche. Andere Infekte wie Lungen- oder Mittelohrentzündungen sind die Folge. Selten tritt eine Gehirnentzündung auf, die zu dauerhaften Schädigungen und schlimmstenfalls bis zum Tod führen kann.

Weitere Nachrichten